13.11–15.11.2026 | Kirchdorf | HJN-Equileading – Gymnastizierende Führübungen | Level 1–3 | Seminarleitung: Hans-Jürgen Neuhauser
420,00 €
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Beschreibung
Feine Kommunikation beginnt bei der eigenen Bewegung
Wie können Sie Ihre eigene Körpersprache bewusst einsetzen, um mit Ihrem Pferd fein und verständlich zu kommunizieren und gleichzeitig seine Bewegungen gymnastizierend zu begleiten?
In diesem dreitägigen Seminar vermittelt Hans-Jürgen Neuhauser persönlich die Grundlagen und weiterführenden Möglichkeiten des HJN-Equileading – Gymnastizierende Führübungen.
Im Mittelpunkt steht die von ihm entwickelte aktiv gesprochene HJN-Körpersprache.
Beim HJN-Equileading beschreibt der Mensch durch seine eigene Bewegung den Weg des Pferdes. Dabei geht es nicht darum, das Pferd durch Ziehen oder mechanischen Druck in eine bestimmte Bewegung zu zwingen. Vielmehr lernt der Mensch, seine Körpersprache so klar, koordiniert und verständlich einzusetzen, dass ein gemeinsamer Bewegungsdialog entsteht.
Das Pferd soll den beschriebenen Weg freiwillig mitgehen und dabei Balance, Koordination, wechselseitige Biegung und freie Selbsthaltung entwickeln können.
Ein wesentlicher Bestandteil des Seminars sind die Mensch-zu-Mensch-Übungen. Sie helfen den Teilnehmern, ihre eigene Bewegung zunächst bewusst wahrzunehmen und zu verfeinern, bevor sie das Erlernte in die praktische Arbeit mit dem Pferd übertragen.
Das Seminar eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene (Level 1–3). Sie können auch ohne eigenes Pferd teilnehmen.
Wirkliches Führen – Wer zieht, verliert
Ein zentraler Grundsatz des HJN-Equileading lautet:
„Wirkliches Führen – Wer zieht, verliert.“
Nach der HJN-Lehre beginnt gutes Führen nicht beim Pferd, sondern bei der bewussten Bewegung des Menschen.
Wer ein Pferd führen möchte, sollte selbst wissen, wohin er gehen will, welchen Weg er beschreibt und wie er sich dabei bewegen muss.
Die HJN-Körpersprache besteht nicht aus einzelnen isolierten Zeichen oder künstlich eingeübten Signalen. Vielmehr wirken die Bewegungen des gesamten menschlichen Körpers zusammen: Schritte, Füße, Becken, Brustbein, Schultern, Oberkörper, Blickrichtung und zeitliche Koordination bilden eine in sich stimmige Aussage.
Dabei lernen die Teilnehmer auch den bewussten Umgang mit fokussiertem und defokussiertem Blick, mit ihrer Balance und mit der Wahrnehmung ihres gesamten Umfeldes.
Nach der HJN-Lehre wird diese aktiv gesprochene Körpersprache von Pferden unmittelbar verstanden, ohne dass zunächst einzelne künstliche Signale eingeübt werden müssen.
Der Mensch übernimmt die Verantwortung, seine Körpersprache verständlich zu sprechen und die Antworten des Pferdes aufmerksam wahrzunehmen.
Warum HJN-Equileading auf Zug verzichtet
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterscheidung zwischen wirklichem Führen und dem Beeinflussen des Pferdes durch Zug.
Nach den HJN-Bewegungsgrundsätzen kann Zug am Strick, an der Longe oder am Zügel die freie Koordination des Pferdes beeinträchtigen.
Insbesondere die Entstehung von Unterhalsspannung, Ausweichbewegungen über die Schulter und ungünstige Belastungen der Vorhand stehen dabei im Mittelpunkt der HJN-Betrachtung.
Das Pferd soll nicht durch mechanischen Zug zu einer bestimmten Haltung oder Bewegung veranlasst werden.
Die HJN-Arbeit verfolgt stattdessen das Ziel, dem Pferd durch verständliche Bewegungsaussagen Orientierung zu geben und seine eigene Bewegungskoordination zu fördern.
Die Bewegung beginnt mit der Orientierung
Ein wichtiges Ausbildungsziel des HJN-Equileading ist, dass das Pferd einem beschriebenen Bewegungsweg ohne manipulierenden Zug folgt.
Bei einer Wendung betrachtet HJN insbesondere die Orientierung von Nase und Kopf sowie das anschließende Zusammenspiel von Hals, Vorhand, Rumpf und Hinterhand.
Nach der HJN-Lehre soll sich das Pferd zunächst mit Nase und Kopf in die Bewegungsrichtung orientieren. Danach folgen Hals, Vorhand, Rumpf und Hinterhand in einem koordinierten Bewegungsablauf.
Die Bewegung soll nicht durch ein unkontrolliertes Ausweichen über die Schulter eingeleitet werden, sondern aus einer möglichst freien, ganzkörperlichen Koordination entstehen.
Die HJN-Lehre verbindet damit das Ziel, dass das Pferd besser in seine Balance findet, mit der Hinterhand unter den Körper treten kann und Bewegungen zunehmend frei und geschmeidig ausführt.
„Herz zum Pferd“ – die Verbindung erhalten
Ein wesentlicher Bestandteil der HJN-Körpersprache ist der Grundsatz:
„Herz zum Pferd.“
Oberste Priorität im HJN-Wertesystem ist es, die Verbindung zum Pferd während der gemeinsamen Arbeit aufrechtzuerhalten.
Nach der HJN-Lehre wendet der Mensch dem Pferd nicht den Rücken zu, sondern gestaltet seine Körperausrichtung so, dass seine Aufmerksamkeit und seine körperliche Aussage beim Pferd bleiben.
Dazu gehört auch, die eigene Schulterführung und den Bewegungsweg bewusst wahrzunehmen. Die Schultern sollen nicht am Gesichtsfeld des Pferdes vorbeiziehen.
Auf diese Weise lernt der Mensch, seine eigene Bewegung und die Beziehung zum Pferd miteinander zu verbinden.
Im Mittelpunkt stehen gegenseitige Aufmerksamkeit, Achtung, Respekt, Vertrauen und liebevolle Klarheit.
Der Mensch lernt, eine verständliche Aussage zu treffen, bei ihr zu bleiben und gleichzeitig die Antwort des Pferdes wahrzunehmen.
Gymnastizierende Führübungen – Balance, Biegung und Koordination
HJN-Equileading verbindet die feine Kommunikation zwischen Mensch und Pferd mit der gymnastizierenden Ausbildung.
Besonders wichtig sind dabei die seitwärtsbiegenden und wechselseitig biegenden Bewegungen.
Mithilfe der HJN-Körpersprache lernt der Mensch, verschiedene Bewegungswege zu beschreiben und das Pferd auf diesen Wegen zu begleiten.
Dazu gehören beispielsweise:
- Gerade und gebogene Bewegungslinien
- Richtungsänderungen und Wendungen
- Schlangenlinien und deren Kombinationen
- Volten und andere gebogene Linien
- Bewusste Änderungen von Tempo und Bewegungsrichtung
- Koordinierte, freiwillige wechselseitige Biegung
Mit zunehmendem Ausbildungsstand können anspruchsvollere Kombinationen und Bewegungsaufgaben hinzukommen, bis hin zu präzise ausgeführten Schritt-Pirouetten mit Übergängen in eine Volte.
Die Anforderungen werden dem Kenntnisstand der Teilnehmer und den Möglichkeiten des jeweiligen Pferdes angepasst.
Freiwillige Biegung statt erzwungener Haltung
Ein zentrales Ziel des HJN-Equileading ist die freiwillige wechselseitige Biegung des Pferdes.
Nach der HJN-Lehre soll das Pferd lernen, sich auf den beschriebenen Linien vom Kopf über den Hals und Rumpf bis zur Hinterhand koordiniert zu bewegen.
Die seitliche Biegung und die damit verbundene Dehnung sollen nicht durch mechanischen Zug erzwungen werden, sondern aus der gemeinsamen Bewegung entstehen.
Mensch und Pferd bewegen sich dabei nicht zwangsläufig auf derselben Linie.
Der Mensch lernt, seinen eigenen Bewegungsweg so zu gestalten, dass er dem Pferd dessen Weg verständlich beschreibt.
Das erfordert ein hohes Maß an Körperbewusstsein, Orientierung, Balance und zeitlicher Abstimmung.
HJN-Equileading legt einen besonderen Schwerpunkt auf gymnastizierende Führübungen und seitwärtsbiegende Bewegungselemente.
Die Arbeit auf dem Zirkel setzt andere Schwerpunkte, insbesondere auch bei der Vorbereitung versammelnder Bewegungen.
Gemeinsam mit der HJN-Rückenschule für Pferde und dem Reiten mit feinsten Hilfen gehört Equileading zu den vier gleichwertigen Säulen des HJN-Gesamtkonzepts.
Orientierung durch Strukturierung – der Mensch braucht einen Plan
Wo bin ich? Wo will ich hin? Wo ist mein Weg? Und WIE gehe ich diesen Weg?
Diese Fragen begleiten die Arbeit im HJN-Equileading.
Um einem Pferd eine verständliche Bewegungsaussage geben zu können, muss der Mensch seine eigene Bewegung bewusst planen.
HJN verwendet dafür unter anderem strukturierte Trainingsräume und verschiedene Parcours.
Die Strukturierung des Trainingsraumes unterstützt den Menschen dabei, seinen Bewegungsweg eindeutig zu erkennen und auszuführen.
Im HJN-Equileading werden die Pferde schwerpunktmäßig im Schritt auf den beschriebenen Wegen geführt.
Die Strukturierung dient nicht dazu, dem Pferd eine Bewegung mechanisch vorzuschreiben. Sie hilft dem Menschen, sich zu orientieren und seine Körpersprache präzise einzusetzen.
Pferde nehmen menschliche Bewegungen und Veränderungen der Körperausrichtung aufmerksam wahr.
Unbeabsichtigte Schwerpunktverlagerungen, unkontrollierte Schritte, Taktfehler oder widersprüchliche Körperaussagen können deshalb die Verständigung erschweren.
Nach der HJN-Lehre spiegelt das Pferd in seinem Bewegungsverhalten auch die Klarheit und Koordination der menschlichen Bewegung wider.
Deshalb lernt der Mensch zunächst, sich selbst bewusst, aufrecht, in Balance und in freier Selbsthaltung zu bewegen.
Wer dem Pferd Sicherheit und Orientierung geben möchte, braucht selbst Balance, Klarheit und einen verständlichen Bewegungsplan.
Mensch-zu-Mensch-Übungen – die Grundlage für das Erlernen der HJN-Körpersprache
Einen besonderen Stellenwert nehmen in diesem Seminar die praktischen Übungen von Mensch zu Mensch ein.
Die HJN-Körpersprache bewusst und präzise zu sprechen, stellt hohe Anforderungen an die Selbstwahrnehmung, die Koordination und die Bewegungsgewohnheiten des Menschen.
Viele Bewegungen führen wir im Alltag aus, ohne uns ihrer genauen Wirkung bewusst zu sein.
Bereits kleine Veränderungen der Körperhaltung, des Schwerpunkts, eines Schrittes oder einer Schulterbewegung können die Aussage unseres Körpers verändern.
In den Mensch-zu-Mensch-Übungen wird die Wirkung dieser Bewegungen unmittelbar erlebbar.
Die eigene Körpersprache fühlen und verstehen
In den Übungen übernimmt ein Teilnehmer die führende Rolle, während sein Gegenüber die Wirkung dieser Körpersprache unmittelbar erfährt und rückmeldet.
So lernen die Teilnehmer, wie ihre eigene Körperausrichtung, ihr Bewegungsweg und ihre zeitliche Koordination auf einen anderen Menschen wirken.
Der große Vorteil liegt darin, dass Bewegungen zunächst ohne Beteiligung eines Pferdes ausprobiert, wiederholt und korrigiert werden können.
Die Teilnehmer können sich auf ihre eigenen Bewegungen konzentrieren, ohne gleichzeitig die komplexen Bewegungsabläufe und Reaktionen eines Pferdes koordinieren zu müssen.
Wahrnehmung, Koordination und Selbstreflexion
Die Mensch-zu-Mensch-Übungen ermöglichen den Teilnehmern unter anderem:
- Die Wirkung der HJN-Körpersprache am eigenen Körper zu erleben
- Einzelne Körperbereiche bewusster wahrzunehmen und zu bewegen
- Balance und Schwerpunktverlagerung zu schulen
- Unnötige oder widersprüchliche Teilbewegungen zu erkennen
- Die eigene Bewegungskoordination zu verfeinern
- Den Unterschied zwischen einer klaren, einer unklaren und einer zu starken Körperaussage zu erfahren
- Durch unmittelbare Rückmeldungen des Gegenübers zu lernen
- Bewegungen dem eigenen Lerntempo entsprechend zu wiederholen
- Das eigene Verhalten und die eigene Verantwortung in der Kommunikation besser zu reflektieren
- Zu erfahren, wie es sich anfühlt, die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt zu erhalten
Die Übungen fördern damit nicht nur die praktische Bewegungsfähigkeit, sondern auch Aufmerksamkeit, Selbstwahrnehmung und einen respektvollen Umgang mit anderen Lebewesen.
„Der menschliche Körper folgt dem menschlichen Geist!“
Dieser HJN-Grundsatz verdeutlicht, wie eng Gedanken, Bewegungsabsicht und körperliche Reaktion miteinander verbunden sind.
Bereits die Vorbereitung einer Bewegung kann sich in der Körperausrichtung und Schwerpunktverlagerung des Menschen zeigen.
Wer mit einem Pferd kommuniziert, sollte deshalb nicht nur auf seine sichtbaren Handbewegungen achten, sondern seine gesamte Körperaussage verstehen.
In den Mensch-zu-Mensch-Übungen werden komplexe Bewegungen zunächst in einzelne Teilbewegungen zerlegt.
Die Teilnehmer lernen, diese bewusster auszuführen, unnötige Bewegungen wegzulassen und anschließend wieder zu einer klaren Gesamtaussage zusammenzuführen.
Dabei geht es auch darum, gewohnte Bewegungs- und Verhaltensmuster zu erkennen und weiterzuentwickeln.
Präsenz und Präzision in der eigenen Bewegung
Nach der HJN-Lehre entsteht eine besonders klare Information für das Pferd, wenn der Mensch seine Körperbewegungen bewusst koordinieren und auf die wesentliche Aussage reduzieren kann.
Der Mensch entwickelt damit die Fähigkeit, das Pferd in seiner Bewegung möglichst wenig zu stören und ihm mit Achtung, Aufmerksamkeit und liebevoller Klarheit zu begegnen.
Die Mensch-zu-Mensch-Übungen sind daher kein nebensächlicher Bestandteil des Seminars, sondern eine wesentliche Grundlage für das Erlernen der aktiv gesprochenen HJN-Körpersprache.
Persönlichkeitsentwicklung bedeutet, sich in Achtsamkeit zu üben und den eigenen Anteil am Gelingen oder Misslingen einer Aufgabe wahrzunehmen.
Die Komplexität und Schnelligkeit der Bewegungsabläufe in der Interaktion mit dem Pferd machen es nach der HJN-Lehre erforderlich, die Grundlagen der Körpersprache zunächst intensiv von Mensch zu Mensch zu erarbeiten.
Der gemeinsame Bewegungsdialog mit dem Pferd
Nach der Vorbereitung durch die Mensch-zu-Mensch-Übungen werden die erarbeiteten Bewegungsgrundlagen in die praktische Arbeit mit den Pferden übertragen.
Dabei steht der Dialog zwischen Mensch und Pferd im Mittelpunkt.
Der Mensch beschreibt mit seiner eigenen Bewegung einen Weg. Das Pferd antwortet durch seine Bewegung.
Der Mensch nimmt diese Antwort wahr, überprüft seine eigene Körpersprache und passt sie gegebenenfalls erneut an.
Das Pferd wird dabei nicht als bloßer Empfänger von Kommandos betrachtet, sondern als beteiligtes Gegenüber in einem gemeinsamen Bewegungsprozess.
Die Teilnehmer lernen, die eigene Körpersprache immer präziser einzusetzen und gleichzeitig die Bewegungsqualität des Pferdes aufmerksam zu beobachten.
Das HJN-Wertesystem bildet dabei den übergreifenden Rahmen:
„Achtung, Aufmerksamkeit und Respekt sind eine Bringschuld und keine Holschuld.“
Angestrebt wird eine Zusammenarbeit, in der sich das Pferd beim Menschen sicher und verstanden fühlen und sich freiwillig auf den gemeinsamen Bewegungsdialog einlassen kann.
HJN-Equileading als Teil der ganzheitlichen Pferdeausbildung
HJN-Equileading ist eine der vier gleichwertigen Säulen des HJN-Gesamtkonzepts:
HJN-Rückenschule für Pferde · Equileading – gymnastizierende Führübungen · Arbeit auf dem Zirkel · Reiten mit feinsten Hilfen
Die von Hans-Jürgen Neuhauser entwickelte aktiv gesprochene HJN-Körpersprache verbindet diese vier Ausbildungsbereiche.
Die HJN-Rückenschule betrachtet den gesamten Pferdekörper und sein funktionales Zusammenspiel. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Bewegungskoordination, Balance, Tragfähigkeit und freie Selbsthaltung.
Equileading legt einen besonderen Schwerpunkt auf gymnastizierende Führübungen, die Beschreibung von Bewegungswegen und die freiwillige wechselseitige Biegung.
Die Arbeit auf dem Zirkel erweitert den Bewegungsdialog auf Distanz und bezieht unter anderem Gangart, Tempo, Bewegungsrichtung, Linienführung und versammelnde Elemente ein.
Beim Reiten mit feinsten Hilfen wird die körperliche Kommunikation zwischen Mensch und Pferd im Sattel fortgeführt.
Alle vier Bereiche dienen nach der HJN-Lehre dem Ziel, eine koordinierte, ausbalancierte, gymnastizierte und möglichst freie Bewegung des Pferdes zu fördern.
Das langfristige Ausbildungsziel ist ein körperlich und mental ausgeglichenes Pferd, das sich auch unter dem Reiter in freier Selbsthaltung bewegen und mit seinem Menschen fein kommunizieren kann.
Für wen ist dieses Seminar geeignet?
Das HJN-Equileading-Seminar richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene (Level 1–3).
Die Übungen lassen sich hinsichtlich Schwierigkeitsgrad, Bewegungsanforderung und Kombination an die jeweiligen Kenntnisse und Fähigkeiten anpassen.
Anfänger können die Grundlagen der aktiv gesprochenen HJN-Körpersprache kennenlernen und erste praktische Erfahrungen sammeln.
Fortgeschrittene Teilnehmer können ihre eigene Körpersprache weiter verfeinern und sich mit anspruchsvolleren Kombinationen von Bewegungswegen und gymnastizierenden Übungen beschäftigen.
Die gemeinsame Seminarteilnahme ermöglicht unterschiedliche Lern- und Erfahrungsstufen innerhalb derselben Veranstaltung.
Auch ohne eigenes Pferd können Sie aktiv am Seminar teilnehmen.
Wer ein eigenes Pferd mitbringen möchte, muss dies vorher mit dem jeweiligen Reitstall abklären. Die Verfügbarkeit von Gastboxen, deren Organisation und die Unterbringungsgebühren werden vom jeweiligen Stallbetreiber geregelt.
Der Seminarablauf:
Freitag – 14:00 bis ca. 18:00 Uhr
Zum Einstieg erleben die Teilnehmer die praktische Arbeit von Hans-Jürgen Neuhauser mit den Pferden.
Dabei erhalten sie erste Einblicke in die Besonderheiten der HJN-Körpersprache und die Bedeutung des gemeinsamen Bewegungsdialogs.
Anschließend beginnen die ersten vorbereitenden Mensch-zu-Mensch-Übungen.
Pause: eine kurze Pause.
Samstag – 09:00 bis ca. 17:00 Uhr
Am Samstag stehen das Erlernen und das bewusste Erleben der HJN-Körpersprache im Mittelpunkt.
Die Seminarinhalte umfassen:
- Einführung in die HJN-Körpersprache im Umgang mit Pferden
- Theoretische Grundlagen zu Herdenverhalten und Trainingsphysiologie
- Praktische Mensch-zu-Mensch-Übungen in der Gruppe
- Übungen zur Körperkoordination, Balance und bewussten Schwerpunktverlagerung
- Erste zusammenhängende Bewegungsaussagen in der aktiv gesprochenen HJN-Körpersprache
- Schulung der Aufmerksamkeit, Orientierung und bewussten Wahrnehmung
Pausen: vormittags ca. 20 Minuten, Mittagspause gegen 13:00 Uhr für ca. 90 Minuten, nachmittags ca. 20 Minuten.
Sonntag – 09:00 bis ca. 16:00 Uhr
Am Sonntag werden die erarbeiteten Grundlagen vertieft und zunehmend mit der praktischen Arbeit am Pferd verbunden.
Die Seminarinhalte umfassen:
- Vertiefung der HJN-Körpersprache
- Weitere theoretische Grundlagen zu Herdenverhalten und Trainingsphysiologie
- Zusätzliche Mensch-zu-Mensch-Übungen
- Verfeinerung der eigenen Körperaussage und Koordination
- Übertragung des Erlernten auf die praktische Arbeit mit Pferden
- Gemeinsame Bewegungswege und erste beziehungsweise weiterführende gymnastizierende Führübungen
Pausen: vormittags ca. 20 Minuten, Mittagspause gegen 13:00 Uhr für ca. 60 Minuten.
Der tatsächliche Übungsumfang richtet sich auch nach dem Lernfortschritt der Teilnehmer und den Möglichkeiten der beteiligten Pferde.
Eine neue Wahrnehmung der Verbindung zwischen Mensch und Pferd
HJN-Equileading lädt dazu ein, die eigene Bewegung, die Verständigung mit dem Pferd und die Bedeutung gymnastizierender Führübungen bewusster kennenzulernen.
Die Teilnehmer erfahren, warum bei HJN-Reiten zunächst der Mensch an seiner Wahrnehmung, seiner Balance und seiner Körpersprache arbeitet.
Denn eine verständliche und in sich stimmige Körperaussage beginnt bei der Fähigkeit, die eigene Bewegung bewusst zu gestalten.
Im HJN-Equileading verbinden sich Achtsamkeit, präzise Körpersprache, gymnastizierende Ausbildung und ein respektvoller Bewegungsdialog zwischen Mensch und Pferd.
INNERES WACHSTUM ENTSTEHT DURCH DIE BEREITSCHAFT, NEUE WEGE ZU GEHEN!
Anmeldung und Teilnahmebedingungen
Mit der Bestellung melden Sie sich rechtsverbindlich zum nebenstehend angegebenen Seminar an. Die jeweiligen Kursgebühren sind mit je 50% bei Anmeldung und zu 50% bei Kursbeginn zu entrichten.
Sollte ein Rücktritt erforderlich werden, so ist die Kursgebühr trotzdem in voller Höhe zu entrichten, wenn kein Ersatz gefunden werden kann. Bei Überbelegung entscheidet die Reihenfolge des Zahlungseingangs. Teilnehmer beachten sachlich erforderliche Sicherheits- und Tierschutzanweisungen. Die Haftung richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Ansprüche wegen Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzungen werden nicht ausgeschlossen oder beschränkt. Den Weisungen des Kursleiters sowie des Reitstallbetreibers ist zur Vermeidung von Unfällen unbedingt Folge zu leisten. Mit der Anmeldung bestätige ich, dass mein Pferd Haftpflicht versichert und frei von ansteckenden Krankheiten ist.
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